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BSV Hamborn
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:: Chronik des BSV Hamborn von 1837 e.V. ::

[Die Jahre 1837 bis 1900] [Die Jahre 1930 bis 1980]
1905
Beim Schützenfest am 17. Juni wird vom Bürgermeister Schrecker eine neue Vereinsfahne (mit dem Wilhelm-Tell-Motiv) geweiht. Die Anschaffung wurde ermöglicht durch eine Sammlung bei den Schützenbrüdern durch einen Vereinsboten, die insgesamt 504 Mark erbrachte.
1907
In diesem Jahr war das Schützenfest verbunden mit einem Stiftungsfest wegen des 70-jährigen Bestehens des Vereins.
1909
In weit größerem Rahmen wurde jedoch das Schützenfest 1909 vom 19. bis 21. Juni gefeiert, weil dies das Jubelfest zum 25-jährigen Wiederbestehen des Vereins war. Bürgermeister Schrecker überreichte aus diesem Anlass dem Verein einen Silberpokal des Gemeinderats und Medaillen an 31 Jubilare.
1910
Da die bei Schützenfesten mitbenutzte benachbarte Wiese verkauft wird, muss sich der Verein erneut nach einem neuen Domizil umsehen. Es gelingt dem Vorstand, die an der Ecke Beecker und Hamborner Straße gelegene Wiese von Franz Buschmann und die dahinterliegende Wiese des Ökonoms Schulte Steck für die Abhaltung des Festes zu erhalten.
1912
Der Verein besteht 75 Jahre. Man beschloss ein Stiftungsfest zu feiern. Allerdings wurde dies verbunden mit dem im September stattfindenden normalen Schluss- und Preisschießen, bei dem dann der Anlass des Jubiläums ziemlich unterging.
1913
Es wäre eigentlich wieder ein Schützenfestjahr gewesen. Doch der Verein befand sich in einer von außen verursachten Krisensituation.
1914
Wegen des 30-jährigen Wiederbestehens des Vereins wurde in diesem Jahr in der Zeit vom 13. bis 16. Juni unter großer Teilnahme der Bevölkerung wieder ein Schützenfest gefeiert. Es sollte dies für längere Zeit das letzte Schützenfest gewesen sein, denn kurze Zeit später brach der 1. Weltkrieg aus.
1916
Nach der Generalversammlung am 18.02.1916 erlischt das Vereinsleben für einige Zeit.
1919
Am 04. August trafen sich erstmals wieder einige Schützenbrüder im Vereinslokal und beschlossen, am 18. August wieder die erste Versammlung stattfinden zu lassen.
1920
Es wird wieder ein Schützenfest gefeiert. Nach einer Abstimmung bezüglich kleiner, mittlerer oder großer Feier, entscheidet sich die Mehrheit für ein großes Fest.
1923
Wegen teilweisen Verfalls der Schießanlage beschließt die Generalversammlung am 26. März, die Stände zu verkaufen und gleichzeitig das Mietverhältnis mit den Erben Hottelmann zu lösen. Anfang April wird der Hochstand, die Umzäunung sowie sonstige Utensilien für 1,5 Millionen Mark von den Vereinsmitgliedern Brand und Renner ersteigert.
1924
In Anbetracht der politischen und finanziellen Lage konnte im Jahre 1924 kein Schützenfest abgehalten werden. Statt dessen wurde ein Vereinsausflug organisiert. Von Alsum fuhr man mit dem Dampfer nach Rees, wo ein Scheibenschießen stattfand, was in Hamborn zu dieser Zeit nicht möglich war, da es besetzt war.
1925
Es wurde ein großes Schützenfest und ein Herbstfest abgehalten. Der Verein plant den Bau eines neuen Schießstandes. Als Standort wird der Stadtpark ins Auge gefasst, was sich jedoch nicht realisieren lässt.
1926
Auf Anraten der Stadtverwaltung wird der Verein erstmals in das Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen.
1927
Mit dem Schützenfest 1927 wurde gleichzeitig auch das 90-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Entsprechend diesem Anlass war man bemüht, ein besonders herausragendes Fest zu feiern. Es war ein imposanter Festzug mit 4 reitenden Fanfarenbläsern in historischer Tracht, ebenso eine Reitergruppe von 12 Mann, 10 Wagen mit den Königspaaren aus früheren Jahren sowie das gegenwärtige Königspaar mit seinem Gefolge und dann die Schützen in großer Zahl mit Gewehren.

Auf der Suche nach einem Grundstück für einen neuen Schießstand wurde eins an der Duisburger Straße in der Nähe des Neumühler Bahnhofs gefunden. Es gehörte der Familie Barlen, die dort eine Gastwirtschaft betrieb.
1928
Am 26. August erfolgte in Anwesenheit vieler öffentlicher Vertreter die Grundsteinlegung zu einem der modernsten Schießstände Westdeutschlands mit 4 Scheibenständen, 3 Jagdständen mit beweglichen Zielen, 1 Tontaubenstand und 1 Hochstand. Das gesamte Projekt stellte den Verein vor erhebliche finanzielle Probleme, die nur durch ein Darlehen von 25000 RM von der Vereinsbank und durch persönliche Bürgschaften einiger Mitglieder gelöst werden konnten.

Bereits am 16. Dezember findet in Anwesenheit von Oberbürgermeister Rosendahl das erste Übungs- und Gesellschaftsschießen statt.

Da die Betreuung der Anlage viel Arbeit erfordert, wird ein besoldeter Geschäftsführer gewählt. Es ist Hermann Hannoschöck, der dafür 100 Mark monatlich erhielt.
1929
In diesem Jahr werden erstmalig Schützenschnüre ausgeschossen. Die Stadt Hamborn stiftet einen silbernen Wanderpokal, der jährlich unter den Hamborner Schützenvereinen ausgeschossen werden soll.
1930
Der Beginn der dreißiger Jahre war von großer Not geprägt, die sich auch auf den Verein auswirkten und den Vorstand vor große Probleme stellte, die vor allem finanzieller Art waren.
[Die Jahre 1837 bis 1900] [Die Jahre 1930 bis 1980]